Absolute Beginners: Buchmarketing

Absolute Beginners: Buchmarketing

Geschrieben von Carin Müller

Manche lieben es, manche hassen es – doch egal wie: Buchmarketing ist unverzichtbar! Marketing ist meine persönliche Definition von Hölle und Tortur – ich finde es anstrengend, zeitraubend und nervtötend! Und am allerliebsten würde ich komplett darauf verzichten und darauf hoffen, dass die Leserwelt von ganz allein auf den Trichter kommt, welch wunderbare Bücher ich so schreibe. Das wird natürlich nicht passieren. Leider. Daher muss ich – wie wir alle – viel Zeit, Energie und manchmal auch Geld in Werbemaßnahmen stecken, damit meine Bücher und ich sichtbar und hoffentlich attraktiv für die Leserschaft sind. In diesem Text wird es um folgende Aspekte gehen:

  • Eigene Website
  • eMail-Marketing (Newsletter)
  • Social-Media-Marketing
  • Marketing-Dienstleister

Grundausstattung: die eigene Website

Die eigene Website ist das Fundament, die Basis für unsere Autoren-Persona. Hier haben wir die absolute Kontrolle darüber, wie wir uns und unser Werk präsentieren. Viele, auch etablierte KollegInnen leben nach dem in meinen Augen gefährlichen Credo, dass sie keine Website bräuchten, weil ihre Bücher ja bei Amazon gelistet sind und sie selbst auf Facebook. Außerdem sei es mühsam eine Website zu pflegen. Mag sein, aber in meinen Augen ist es auch absolut alternativlos! Facebook & Co ändern gefühlt alle drei Minuten irgendwelche Richtlinien und es geht ruckzuck, dass mal ein Beitrag gelöscht (weil auf einem Foto womöglich zu viel Haut zu sehen ist …) oder gleich die ganze Seite gesperrt wird. Und was ist dann? Wie die Website aufgebaut ist, scheint mir zunächst zweitrangig zu sein. Im Grunde reicht schon eine kleine Online-Visitenkarte, auf der man nur die Bücher und Autoreninfos präsentiert (plus natürlich Impressum und Datenschutzhinweise). So eine Seite ist schnell aufgesetzt (auch für Laien) und macht nicht viel Arbeit. Sinnvoller könnte es sein, auf der eigenen Website auch einen Blog zu integrieren, auf dem man regelmäßig über interessante Dinge schreibt. Dann kommen nämlich fast automatisch und »organisch« neue Leser hinzu – dafür sorgt schon Google. Auf meiner Seite stehen meine Bücher nicht im Vordergrund. Man muss schon gezielt auf den »Bücher-Button« https://carinmueller.de/buecher drücken, um sie zu sehen. Mein Fokus liegt tatsächlich auf dem Blog https://carinmueller.de/blog und ich finde es spannend in den Statistiken zu sehen, wie viele Besucher ich tatsächlich habe, welche Artikel besonders gut ankommen und wo auf der Seite sich die Nutzer sonst so tummeln.

Treue Fanbase: Newsletter-Marketing

Finden Besucher die Website interessant, sind sie womöglich sogar daran interessiert, regelmäßige Informationen zu bekommen. Dann wäre es schlau, einen Newsletter zu betreiben, um aus diesen Interessenten Buchkäufer und idealerweise treue Fans zu machen. Viele Marketing-Experten halten einen Newsletter mit treuer Abonnenten-Gemeinde für das allerwichtigste und -beste Tool überhaupt und es wäre tatsächlich ein wenig doof, darauf zu verzichten. ​Doch natürlich macht es auch Arbeit. Bittet man die Suchmaschine seines Vertrauens um Hilfestellung in diesem Bereich, wird man erschlagen von selbsternannten Gurus, die vorwiegend aus dem Online-Business kommen und unsereins die abenteuerlichsten Erfolge in Aussicht stellen. Erfrischend maßgeschneidert und auf dem Punkt ist dagegen der Videokurs von Felictiy Green https://www.felicitygreen.com/indie-autoren-kurse/ . Als Autorin schätzt sie es magisch, mysteriös und schottisch, als Ratgeberin ist sie dagegen klar und anwenderorientiert. Ich betreibe natürlich auch einen Newsletter https://carinmueller.de/newsletter , und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, sollte ich dringend mal wieder einen verschicken …

Für die Reichweite: Social Media-Marketing

Nach der eigenen Website und dem eigenen Newsletter sollte wirklich jede Autorin (und die Kerle natürlich auch, ihr dürft euch gerne ebenfalls angesprochen fühlen!) dringend auch in den sozialen Medien aktiv sein. So weit, so klar. Doch was soll ich nur posten? Ich gebe zu, dass ich dieses Problem nur allzu gut kenne – und oft genug verzweifelt bin. Es ist ja nicht so, als hätte man Langeweile im Autorenleben, oder? Ich nehme mir fest vor, heute etwas zu posten und schwupps, schon ist der Tag vorbei und nichts ist passiert. Zumindest nichts auf Facebook. Oder Instagram. Oder Twitter … Ach, es ist ein Elend. Annika Bühnemann, erfolgreiche Autorin und Gründerin von »Vom Schreiben leben« https://www.vomschreibenleben.de/ weiß um diese Dramen, die nicht nur mich heimsuchen, sondern die allermeisten von uns. Mit ihrem Social Media Kalender https://annikabuehnemann.lpages.co/smk/ verspricht sie Abhilfe. Innerhalb von nur einer halben Stunde soll der Plan für sämtliche Beiträge in einem Monat stehen! Unmöglich? Ich gebe zu, dass ich dafür deutlich länger brauche, aber es ist so eine unglaubliche Erleichterung, dass Annika für jeden Tag eine Idee liefert, was man posten kann. Ich nutze den Kalender seit ein paar Wochen und bin ziemlich begeistert. Allein die »Gebrauchsanweisung« ist ein Füllhorn an Ideen und Tipps, auf die ich selbst nur nach längerem Nachdenken und Recherchieren gekommen wäre. Wenn überhaupt. Ich werde demnächst einen Erfahrungsbericht dazu schreiben. Haltet also die Augen offen!

Mehr Unterstützung: Buchdienstleister

Man muss nicht alles allein machen! Diese Erkenntnis hat auch bei mir ein Weilchen gebraucht, bis sie eingesickert ist, doch es gibt da draußen viele Menschen, die viele Dinge viel bessern können als ich – warum sie also nicht um Hilfe bitten? Auf unserer Website findet ihr drei Datenbanken, die prall gefüllt mit solchen Leuten sind. Zwei Bloggerdatenbanken https://autoren-navi.de/blogger- datenbank/ in der sich zahllose wunderbare, engagierte BuchbloggerInnen tummeln, die häufig tolle Ideen haben, wie man ein Buch noch besser präsentieren kann. Zum anderen gibt es noch unsere Dienstleisterdatenbank, wo ihr ebenfalls für fast alle Vermarktungsaspekte (und andere Dinge) passende Anbieter findet.

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